Ein Plan mit der ICF sieht in Zukunft vielleicht so aus:

 

1) Zuerst besprechen die Lehrerinnen und Lehrer mit den Kindern und den Eltern, was ihnen beim Lernen in der Schule wichtig ist. Sie besprechen aber auch, wo es Sorgen gibt oder wo vielleicht Hilfe gebraucht wird.

3) Dann besprechen sie, welche ein besonderer Mensch jedes Schulkind ist.

4) Dann sprechen sie über die Umwelt von jedem Kind: wie es zuhause ist, wie es in der Schule ist. Gibt es einen Computer? Wie viele Kinder sind in der Klasse, wer ist für das Kind wichtig, welche Hilfe bekommt ein Kind zurzeit.

5) Dann besprechen sie, was Ärztinnen und Ärzte vielleicht über das Kind denken.

6) Vielleicht machen die Fachkräfte in der Schule auch einen Test (z.B. wie das Kind rechnet)

7) Dann kommt der wichtigste Teil:

Im Team besprechen die Fachkräfte mit den Eltern und den Kindern: wie geht es dem Kind in der Schule

- beim Lernen

- bei seinen Hausaufgaben

- beim Sprechen mit anderen

- beim Sportunterricht

- beim Essen, Trinken, Anziehen

- beim Ordnung halten

- beim Spielen mit anderen Kindern

- in ihrer Freizeit

8) Bei manchen Kindern bemerken die Eltern oder die Fachkräfte, dass sich ihre Kinder vielleicht in der Schule ein wenig schwertun: beim Lernen, beim Ordnung Halten, beim Sprechen.

Dann brauchen diese Kinder vielleicht Hilfe in der Schule. Die Lehrerinnen und Lehrer, die Eltern und die Kinder diskutieren dann: wie viel Hilfe brauchen wir?

9) Dann machen alle gemeinsam einen Plan. Das Team überlegt, welche Ziele im Schuljahr wichtig sind.

10) Am Ende diskutieren alle, wer genau die Hilfe anbieten kann: eine weitere Fachkraft, eine Schulassistentin, ein Spezialistin fürs Sprechen. Alle verstehen, wer im kommenden Schuljahr Hilfe für das Kind in der Schule geben wird.

11) Nach einem Jahr besprechen alle, ob das Team in der Schule die Ziele durch die gemeinsame Hilfe auch erreichte.